1991 wurde im Abwehrkampf gegen Mülldeponie, Großkraftwerk und weitere Planungen ein Gedanke geboren: »Heimatschutz durch Landschaftspflege«! Die »ausgeräumte « Agrarlandschaft im Norden Ismanings musste durch Aufforstungen und Heckenpflanzungen aufgewertet und somit offiziell erhaltenswert gemacht werden. Aus diesem Gedankengut entstand die »Bürgergemeinschaft für Landschaftspflege«. Sie hat sich inzwischen entwickelt, ist »erwachsen« geworden, und sie sieht sich heute nicht mehr allein im Abwehrkampf, sondern als etwas sehr Bedeutsames für Natur und Region, für Pflanzen und Tiere.
Zur Geschichte der Bürgergemeinschaft:
Gründung im Mai 1991. Eintrag ins Vereinsregister.
Damit sind Spenden von der Steuer absetzbar. Schon am
11. Oktober 1991 kommt es zur ersten Großveranstaltung
im Ismaninger
Bürgerhaus.
Die Vorstellung unseres Konzepts fällt vom Start weg so
überzeugend aus, dass einige hundert Ismaninger durch
den Erwerb von »Ein Quadratmeter Ismaninger Flur«
Mitglieder der Bürgergemeinschaft werden.
Ob beim Straßenfest in Ismanings Bahnhofstraße –
hier kaufen sogar drei Schülerinnen zusammen einen
»Umwelt-Quadratmeter« – oder auf dem Christkindlmarkt:
Im Januar 1992 sind die erforderlichen DM 30.000,–
zum Erwerb des ersten Grundstückes beisammen!
In Nähe des Zwillingshofes, erfolgt am 28. März 1992
unsere
erste Pflanzaktion. Doch musste zunächst noch
viel Planungsarbeit geleistet werden, damit alles klappte:
Wie sollten etwa 3.500 Bäume und Sträucher an einem
einzigen Vormittag bearbeitet, gesetzt und mit einem
Wildverbiss-Schutzzaun umgeben werden? Es gab
schlaflose Nächte, aber es gelang. Die erste Pflanzung
war vollbracht!