Der Norden Münchens birgt nahezu alle Negativeinrichtungen
der Landeshauptstadt und ist ökologisch völlig
überlastet.
Dennoch sollten auf unserer Ismaninger Flur neben
einem Kohle-Großkraftwerk die neue Mülldeponie der
LH München errichtet, sowie weitere wirtschaftlich zu
nutzende Flächen erschlossen werden.
Dazu hieß es schlicht: Hier besteht ohnehin nur eine
»ausgeräumte Agrarsteppe«, also keine schützenswerte
Landschaft wie im Münchner Süden!
So entstand unser Leitgedanke »Heimatschutz durch Landschaftspflege« mit dem Ziel, den ökologisch so empfindlich gewordenen Bereich zwischen Ismaning und Großflughafen zu schützen, zu sichern, zu erhalten und nachhaltig zu gestalten.
Mit dem Verkauf von Ein Quadratmeter Ismaninger Flur für 15 € wurde die finanzielle Basis zum Erwerb größerer
Flächen ermöglicht. Durch langfristige Pachtverträge
wurden weitere Areale hinzugewonnen, die mit Bäumen
und Sträuchern
zu einem ökologischen
Netzwerk
heranreifen, in
dem von den
Isarauen bis zur
Goldach eine freie
Tierpassage durch
Hecken und Waldstücke
gesichert ist.
Was uns anfänglich vor weiteren Negativeinrichtungen
der Stadt München behüten sollte, ist inzwischen zu
einer landschaftlich wertvollen Ruhezone für Mensch,
Tier und Pflanzenwelt geworden.